Die Beinvenenthrombose
Die Becken - und Beinvenenthrombosen machen ca. 80% aller Thrombosen aus.
Bei den Beinvenenthrombosen unterscheiden wir die Thrombosierung (Gefäßverschluß durch Blutgerinnsel ) oberflächlicher, im Unterhautfettgewebe liegender Venen, die s.g. Thrombophlebitis, von der “tiefen Venenthrombose” oder Phlebothrombose, bei der es zum Verschluß der in der Tiefe der Muskulatur gelegenen Leitvenen kommt. Symptome der Phlebothrombose:
- Wadenschmerz
- Beinschwellung
- Blaufärbung der Haut
- Druckschmerz in der Kniekehle
- Wadenschmerz bei Druck auf die Fußsohle sowie beim Abrollen im Sprunggelenk
- Andererseits haben nur ca. 30% aller Betroffenen die beschriebenen Beschwerden und etwa jeder zweite ist ganz beschwerdefrei.
Wann tritt eine Thrombose auf?
- Bei Störungen des Blutflusses; - nach langen Flug, -Zug, -oder Autoreisen - bei schwerer Krankheit mit längerer Bettruhe - nach Gipsruhigstellung - bei unbehandelten Krampfadern.
- Bei Störungen der Blutzusammensetzung; - zahlreiche bösartige Erkrankungen führen zu einer erhöhten Thromboseneigung - bei angeborenen Defekten des Gerinnungssystems - deshalb - eine gründliche ärztliche Untersuchung ist immer erforderlich!!!
- Bei Schädigung der Gefäßwand; - nach Knochenbrüchen - nach Strahlenthrapie - nach Thrombosen an gleicher Stelle in der Vergangenheit.
- Bei 15% aller Thrombosepatienten kommt es innerhalb von 5 Jahren zu einer erneuten Thrombose.