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Dialyse-Shunt

Bei der Hämodialyse, der künstlichen Blutwäsche im Rahmen eines akuten oder chronischen Nierenversagens, muss das Blut des Patienten von Stoffwechselprodukten und Wasser gereinigt werden. Dazu wird es über ein Schlauchsystem in den Dialysator (=Blutfilter) geleitet und dort über Filtrations- und Austauschprozesse gewaschen. Anschließend gelangt es wieder in den Körper des Patienten zurück. Damit die Blutwäsche effektiv stattfinden kann und der Patient nicht zu häufig und zu lange dialysieren muss, sollten etwa 250-350 ml Blut pro Minute durch den Dialysator geleitet werden.

Die natürlichen Blutgefäße des Menschen sind nicht dafür geeignet, solche Blutmengen auf unkomplizierte Weise zugänglich zu machen. In den Venen, die direkt unter der Haut liegen und daher gut zu punktieren sind, ist der Blutfluss nicht ausreichend. Die Arterien dagegen liegen zum einen in der Tiefe verborgen und sind deshalb schwieriger zu finden. Zum anderen ist eine Punktion der Arterien sehr schmerzhaft. Deshalb muss für eine dauerhafte (=chronische) Hämodialyse operativ ein spezieller Gefäßzugang geschaffen werden, ein so genannter Shunt.
(engl.: Nebenschluss, Parallelleitung).

Bei Fragen zum Dialyse-Shunt und arteriellen Krankheiten sind wir vom Gefäßzentrum für Arterien- und Venenerkrankungen als Fachärzte Ihre Ansprechpartner. Lassen Sie sich beraten. Wir tun dies als Fachärzte fundiert und gerne.


Video zum Thema Shuntchirurgie

Veröffentlichung Shuntchirurgie (PDF, 364kb)

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